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Pro

Projekte

Ausschnitt aus dem 10-seitigen Protokoll zum Storyguide-ErzählerInnen-Cross-Over 2014:

In gemischten Arbeitsgruppen entwickeln die Teilnehmenden, in Kombination ihrer spezifischen Kompetenzen, eine originelle experimentelle Führung und beobachten gegenseitig ihr Storytelling-Know-How; Austausch im Tun ...

Als Logo des SKB-Storytelling etabliert sich,

beruhend auf zwei wahren Schönbrunn-Geschichten,

der goldene Schlüssel.

Er symbolisiert das Kostbare,

das durch Erzählen und

den gezielten Einsatz von

Geschichten erschlossen wird;

Sinngehalt und Einprägsamkeit,

Zugang zu Wissens - Schätzen

und "den Herzen der Gäste",

greift aber auch

auf ein altes Hof-Amt zurück,

dessen Machtzeichen

ein goldener Schlüssel war.

Storytelling mit Guides in Schloss Schönbrunn, Hofburg,

Hofmobiliendepot / Möbelmuseum Wien und Schloss Hof

 

Projektverlauf:

* Auftrag von der Geschäftsführung der SKB (Schloss-Schönbrunn-Betriebsgesellschaft),

Storytelling mit den Guides zu entwickeln, zentrale Ideen: speziell für diese Berufsgruppe in der Institution angemessene Weiterbildungsmöglichkeiten entwickeln, Austausch zwischen den Guides der verschiedenen beteiligten Institutionen ermöglichen, Anregungen und Inspiration

vermitteln,das Berufsbild professionalisieren und Wertschätzung zeigen

* Konzepterarbeitung und -annahme

* Seminar mit Pilotgruppe

* Feedback der Storyguides:

- Mit Geschichten zu arbeiten macht die Führung unterhaltsam und anschaulich.

  Die BesucherInnen merken sich die Geschichten und erzählen sie weiter.

- Das gemeinsame Forschen zur spezifischen Arbeitssituation

  ist herausfordernd und anregend.

- Die Vernetzung mit den Guides der anderen Institutionen ist für die SKB (Für einander Werben)

  und die Guides (Informationsfluss, Vielfalt, andere Perspektiven) förderlich

* 2010 bis 2012 finden Seminare und Story-AGs statt. Ein Storyskriptum entsteht. Die Präsentation mit

  mündlichen Erzählungen einiger AutorInnen und mit O-Tönen aus den Museen improvisierter

  Livemusik eines Mutarbeiters der EDV-Abteilung im Tagungszentrum Schloss Schönbrunn ist ein Erfolg.

* Das SKB-Storytelling wird von interessierten Storyguides aller beteiligten Institutionen in Story-AGs und 

   einzelnen Projekten    (z.B.  2014 Cross-Over-Seminar im Hofmobiliendepot mit ErzählerInnen, aus dem

   deutschsprachigen Raum, die zur Tagung in Wien sind) auf freiwilliger Basis, in der Arbeitszeit und ermöglicht von der SKB, fortgesetzt.

 

 

Feedback von Guides,

die im Storytelling-Projekt mitarbeiten oder teilgenommen haben:

 

Die Teilnahme beim Storytelling-Seminar bietet die Möglichkeit zum Austausch mit KollegInnen, mit denen dies sonst nicht möglich ist.

(TeilnehmerInnen des SKB-Storytelling-Basisseminars 2, 2011)

 

… habe Ansätze von Storytelling eingebracht und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Einige Stellen meiner Führung sind für mich somit einfach subjektiv besser geworden. Manche Dinge können so plastischer erzählt werden und man kann eine Stimmung erzeugen, die es den Besuchern ermöglicht, sich leichter in die Welt der Monarchie zu versetzen, die Dinge besser begreifbar machen … Das Tolle an diesem Projekt ist, dass es auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es wird gezeigt, was möglich ist, was man alles machen kann.  Die Leiterin lehrt Methoden und ist jederzeit für Fragen offen. So kann sich jeder das heraussuchen, was für ihn passt, und dann ist es auch wirklich eine Bereicherung. (Bernhard Macek, Guide, Storytelling-Pilotgruppe, Hofburg Wien, 2013)

Eine Besucherin bei einer der letzten Führungen versicherte mir mehrmals, wie toll ich alles erzähle (sie meinte sogar: “Wie wenn Sie dabei gewesen wären”).

(Renate Pölzl, Storyguide, Hofburg Wien, 2013)

MAG ELF,

Amt für Jugend und Familie der Stadt Wien

 

11er - Geschichten

Praxisgeschichten sammeln,

Geschichtenthemen differenzieren,

Erzählprozesse betreuen,

Erzählen als Tool sichtbar machen,

Leistungen sichtbar machen,

ein positives Bild der Institution anschaulich machen

 

Projekt 2014 -15,

Seminare in der Weiterbildung

 

ÖBB - Planungsteam des Wiener Hauptbahnhofes

Abschlußprojekt,

Verdichtung der Erinnerungen,

Sichern des Erlebten, Teilen und Aufarbeiten, Wertschätzung zeigen,

Teamgeschehen abrunden,

Gelingen feiern, Abschied erleichtern

2014

MAG ELF, Amt für Jugend und Familie der Stadt Wien,

11er - Geschichten

 

Projektvorschlag und Projektkonzeption erstellt von

Dr. Margarete Wenzel, Maerchenakademie-Wien,

Durchführung in Auftrag gegeben von

der Abteilung Fortbildung, Forschung und Entwicklung

der MAG ELF,

 

Tätigkeiten im Laufe der Projektdurchführung:

Praxisgeschichten sammeln,

teils mündlich mit Tonaufnahme, Transskription und Überarbeitungen,

teils direkt als schriftliche Erzählungen,

Geschichtenthemen differenzieren und Stoffe gruppieren,

Erzählprozesse betreuen, Überarbeiten und

Verdichten der Geschichten, Endredaktion,

Entwicklung von Einsatzweisen der fach - und

institutions-spezifischen Geschichtensammlung

Ziele: Erzählen als Tool in der sozialen Arbeit

und der persönlichen Entwicklung sichtbar machen,

Prozesse reflektieren, Erfahrungswissen weitergeben,

ein positives Bild der Institution anschaulich machen

Wirkungen: Aufarbeitung und Erkenntnisgewinn zur

eigenen Arbeit, Gesichtspunkten und Zusammenhängen,

Wertschätzung der eigenen Leistung stärken,

Basis für fachlichen Austausch legen

2014-15

Storytelling mit

Guides

Anschauliche,

vergnügliche Kulturvermittlung,

Strukturieren von Inhalten,

Nutzen einfachster Kunstmittel,

Professionalisierung,

Berufsbildentwicklung,

Vernetzung der Institutionen,

Wertschätzung zeigen

Inspiration

 

Projekt 2010 - 2012,

laufende Folgeaktivitäten

 

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ÖBB - Planungsteam des Wiener Hauptbahnhofes

Über zehn Jahre hatte das Planungsteam für dieses Großprojekt mit steigender Zahl an Beteiligten sich entwickelt. TechnikerInnen und Organisierende waren miteinander durch dick und dünn gegangen und hatten nun nach vollbrachter Eröffnung den Abschied vom Team und diesem Werk vor sich.

Georg Engel, der während dieser Zeit als Organisationsberater bei Teamtagen beraten, begleitet und geleitet hatte, holte für den runden Abschluss Margarete Wenzel und ihre Storytelling-Kompetenzen an Bord. Gemeinsam wurden die Lage und der Bedarf geklärt und eine geeignete Storytelling-Anwendung in Aussicht genommen. Judith Engel, die Projektleiterin, stimmte freundlich zu.

So entstand die organisatorische Dreierkonstellation, die Erstaunliches möglich machte. In mehreren Runden ergab sich dies:

 

Ein eintägiger Betriebsausflug nach Schloss Hof im Marchfeld.

                                                                             Auf der Busfahrt ein kurzer Einführungsvortrag über Storytelling.

                                                                              Dann schwärmten die Teammitglieder in Kleingruppen ins Gelände von

                                                                              Schloss Hof aus, um die Geschichten "lockerzuschütteln".

                                                                              Dabei hatten sie einen eigens von den Projektleitenden entwickelten         

                                                                              Orts-Geschichtenplan in Händen, der ihnen half, die Geschichten dingfest

                                                                              zu machen und die gewünschten Themen abzudecken.

                                                                             

                                                                              Im Plenum wurden die Erinnerungen mündlich erzählt und im O - Ton

                                                                              mit einfachsten Mitteln aufgezeichnet.

                                                                              Die weitere Aufarbeitung der geernteten Geschichten erfolgte durch

                                                                             das Dreierteam; transskribieren, im Schriftlichen überarbeiten, die Zustimmung der ErzählerInnen erfragen ...

Ein Projektbeteiligter hatte während des ganzen Projektes Fotos gemacht und stellte diese zur Verfügung.

In nächtelänger Kleinarbeit wurden Text und Bild zusammengefügt und zum Layout gegeben. So gelang es, innerhalb nur einen Tages ein stimmiges Geschichtenspektrum der ganzen Projektzeit zusammenzustellen.

Die TechnikerInnen und Sekretärinnen selbst waren die Erzählerinnen.

Durch die ausgewogene und duchdachte Planung des Tages, die engagierten

Nacharbeiten und den Esprit aller Beteiligten war ein neuesGanzes entstanden.

Und endlich hielten alle Projektbeteiligten ein gediegenes, ganz persönliches,

sinnreiches, kluges und individuelles Abschiedsgeschenk in Händen,

das ihre Leistungen in der Verwirklichung dieses Großprojektes würdigte,

viele besondere Momente wieder in Erinnerung rief

oder einige Episoden sogar zum ersten Mal bekanntmachte, die während der Arbeit

"am anderen Ende des Geschehens" gewesen waren,

Ein Buch mit Text und Bild, das intellektuell, emotional und kreativ

ans Erlebte anknüpfte, es reflektierte und das Geleistete und den Abschied feiern half.

 

 

 

 

 

 

 

Feedback

derzeit Baustelle

Tel. ++43-(0)1-481 76 64,  margareteerzaehlt@gmail.com

Erzählen kinderleicht gemacht
Das Viertelfestival-Projekt "Ungalli"
 

Die Grundschullehrerin Brigitte Weiß in Sitzendorf an der Schmida, Weinviertel,

selbst Märchenerzählerin, hatte eine vierte Klasse, in der sowohl Eltern als auch

Kinder besonders engagiert waren. Mit diesem Team ließ sie sich 2013 auf ein

kühnes Projekt im Rahmen des "Viertelfestivals Niederösterreich" ein. In nur drei

Vormittagen entstanden an die neunzig Exemplare eines gemeinsamen, von

den Kindern geschriebenen Büchleins, das beim Schulfest verkauft werden und

in den Regalen der GrundschulabsolventInnen ein Leben lang Erinnerungen

verfügbar machen sollte. An jedem Projekttag waren fünf Eltern freiwillig

zum Helfen vor Ort und trugen das Geschehen mit.

 

Beim ersten Treffen erzählte die Projektleiterin, Margarete Wenzel,

das afrikanische Volksmärchen vom wunderbaren Baum Ungalli und der

Kunst des Erinnerns. Die Kinder gingen danach in kleine Runden, in denen sie,

ebenfalls mündlich, Geschichten aus ihrem Lebensraum erzählten, die durch

das Märchen hervorgelockt worden waren.

Sie knüpften an die vorkommenden Tiere, Gefühle und Ereignisse an.

Der zweite Projektvormittag (dazwischen lagen jeweils einige Wochen) diente

dem Verschriftlichen der Geschichten. Eine gemeinsame Version der

Ursprungsgeschichte wurde in der großen Runde gemeinsam geschaffen.

Am dritten Vormittag waren schon die gelayouteten und am PC ausgedruckten Blätter und das Bindematerial da. In einer Vorbesprechung mit den Kindern wurde gesagt, was zu tun war. Die Kinder analysierten die erforderlichen Arbeitsabläufe, organisierten Stationen und verteilten Rollen und Aufgaben. So gelang das Fertigstellen eines ansehnlichen Stapels nummerierter, mit handgemalten Lesezeichen versehender und damit einzigartiger Exemplare, um die neunzig Stück, die schnell vergriffen waren.

Vom mündlichen zum schriftlichen Erzählen gehend hatten die Kinder weltoffen, eigenständig und kreativ ein eigenes Werk geschaffen und verbreitet.

Erzählen kinderleicht gemacht

Das Viertelfestival-Projekt "Ungalli"

Abschlussprojekt mit einer vierten Grundschulklasse